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Autor: rjacoby

Mein Weg 2020 Teil 2

Ich bin nervös. Traue mich noch nicht, ihm direkt in die Augen zu schauen, dabei lief unsere Beziehung bisher ganz gut. In mir rumort der Gedanke, es ist wie immer. Am Anfang lief es immer gut. Dann begannen die ersten Dellen zu entstehen. Die Dellen platzen auf wie eitrige Wunden und wurden so groß, dass man sie nicht mal mehr verbinden konnte. Auch wenn wir uns im beiderseitigen Einverständnis getrennt haben, mir ist schon bewusst, dass alles meine Schuld war. Diesmal bin ich das Ganze anders angegangen. Habe mich von der ersten Sekunde an auf das fokussiert, was ich mir vorgenommen habe. Zu so einer Beziehung gehören immer zwei, ich kann nicht immer alles auf den anderen schieben, also achte ich mehr auf mich. Versuche, alles richtig zu machen und warte nicht auf eine Reaktion von ihm. Die wird es sowieso nicht geben. Falls es doch mal nicht so läuft wie gewünscht, brauche ich mich nicht bei ihm ausheulen. Aufstehen, abputzen und weiterlaufen. Auf gehts neues Jahr, wir haben noch so viel vor. #2020 #royjacoby #royjacobyautor #siehabenesgeschworen #leroyjonson #aufstehen #machen #nichtjammern #autor #autorenleben

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Mein Weg 2020

Da steht es nun vor mir, erwartungsvoll, neugierig, frisch geschlüpft. Ich betrachte es argwöhnisch, wurde ich doch zu oft enttäuscht. Das alte habe ich gerade abgestreift wie die Schlange ihre alte Haut. Die guten Teile behalte ich, der Rest wird verscharrt, er bringt mich nicht weiter. Nun also alles wieder von vorn, alles so wie immer. NEIN. Das Wort prangt in Großbuchstaben in meinem Kopf. Nein, nicht wie immer. Auf keinen Fall wie immer. Keine leeren Versprechungen. Machen. Nicht grübeln, nicht alles in Frage stellen. Das neue Jahr steht vor mir, reicht mir die Hand, zwinkert mir zu, hat sich herausgeputzt. Diese 4 Zahlen sehen mich an. Fröhlich. 2020 was für ein herrlicher Anblick. Ich muss nur zugreifen, es zulassen und stur den Weg gehen, den ich mir vorgenommen habe. Nicht vom Weg abkommen, egal wie viele andere Wege mir angeboten werden. Ich muss diesen nehmen, der bergauf geht, mal steinig, mal glitschig ist. Ich weiß, dass die anderen Strecken kürzer sind, gerade, mit wundervoll weichen Belag. Ich weiß aber auch, wo all die anderen Wege enden, nämlich hier. Am Anfang. Da wo dann alles wieder von vorn losgeht, da wo es wie immer ist. Nein. Das Wort schreit mich an, zischt und brodelt in mir. Nein, nicht wie all die anderen Jahre. Jetzt ist endgültig Schluss, mit den falschen Versprechungen, mit der gespielten Euphorie. Jetzt gibt es kein Aber, keine Entschuldigungen mehr. Herzlich willkommen 2020, auf ein erfolgreiches, wundervolles Jahr. Lass uns gemeinsam diesen Weg gehen. #royjacoby #royjacobyautor #siehabenesgeschworen #2020 #meinweg #thriller #podcast #musik #song #autor #autorenleben #zukunft #positiv #2020wirdmeinjahr

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Ein Plädoyer für Buchbloggerinnen

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Was wären wir ohne sie? Buchblogger und Buchbloggerinnen. Wir Autoren wären nicht so bekannt und Leser wüssten nicht bei der großen Auswahl an Büchern welches sie als Nächstes lesen sollten. Nur von ihrer Leidenschaft nach Büchern getrieben, führen sie diesen Job aus. Hobby kann man ja fast gar nicht mehr sagen, denn Buchbloggen ist richtig Arbeit. Außerdem erzähle ich noch kurz was über das Jahr 1980, welche Serien und Filme da gestartet sind. Viel Vergnügen. Euer Roy — Send in a voice message: https://anchor.fm/roy-jacoby-autor/message

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Wie alles begann – Teil 1 –

Am Anfang war die Idee. So einfach, so normal, so unspektakulär. Ich hatte mich an dieses Buch gewagt, ohne zu wissen, was plotten ist, ohne Figurenentwicklung, ohne tatsächlicher Geschichte. Ich hatte die Idee und auch schon das unkonventionelle Ende. Sogar der erste Satz geisterte schon in mir herum.
Für ihre Fülle konnte sie sich erstaunlich gut bewegen.
Ich habe später noch viel darüber nachgedacht, wie ich auf diesen Satz gekommen bin. Weder hatte ich solch ein Erlebnis, noch hat das irgendetwas mit der Idee meines Buches zu tun. Mittlerweile lese ich viele Schreibratgeber, schaue Interviews von Autoren und ganz oft erfahre ich dabei, der erste Satz ist das schwerste. Bei mir war dieser Satz direkt in mein Gehirn getackert und stand fest wie der Tag nach der Nacht.
Nun Gut. Da war also die Idee, der erste Satz und das Ende. Ich schrieb mit diesen Eckpfeilern dann einfach los. Ich begann also mit der ersten Szene, einer Sex Szene. Führte damit den Protagonisten und die ersten Figuren ein. Auch hatte ich mich von Anfang an für die Ich – Erzählung entschieden. Es sollte ein Psycho Thriller werden. Um so richtig die Gefühle von Angst, Machtlosigkeit und Wahnsinn dem Leser rüber zu bringen dachte ich mir, wäre dies die beste Form. (Das denke ich immer noch.)
Die Sex Szene kam bei meinen Testlesern verschieden gut an. Von Roy du Schlingel bis, so fängt doch kein Thriller an, war alles vertreten.
Diese Szene und noch ein paar danach sollten sich mit Absicht nicht wie ein Thriller anhören, anfühlen. Sie sollten Normalität, Alltag darstellen, um dann das Grauen, das Unfassbare über den Protagonisten hereinbrechen zu lassen. Dies passiert dann im 4. Kapitel.
Der Protagonist, in meinem Fall heißt er Rick, wird schon als viel denkender Mensch in die Geschichte eingeführt. Rick hält sich selbst für einen Looser, fühlt sich unsichtbar, nicht wahr genommen und tritt im Leben irgendwie auf der Stelle. Der einzige der ihn da immer rausholen konnte, der vorangeht, ihm zeigt, wie das Leben funktioniert, ist sein bester Freund Sebastian. So möchte Rick sein. Alles was Sebastian macht ist toll.
Doch genau dieser beste Freund begeht eine grausame Tat und wird auch noch von Rick dabei beobachtet. Damit wird Rick einfach nicht fertig. Sein bester Freund und so etwas? Mit der Zeit kommen ihm auch Zweifel, ob er es wirklich gesehen hat.
Das war also meine Idee. Mehr hatte ich nicht, bis auf das Ende.
Mit diesen Sachen im Kopf schrieb ich, wie gesagt los.
Das konnte doch nichts werden.
Erfuhr ich erst später.
Man muss doch plotten und kann nicht einfach drauf los schreiben.
Es soll tatsächlich Autoren geben die mit viel weniger anfangen zu schreiben, aber wollte ich wirklich so vermessen sein und mich mit ihnen vergleichen? Wohl kaum.
Dann lese ich immer wieder davon, dass Schreiben so gar nichts mit Talent zu tun hat. Schreiben kann jeder, hieß es weiter. Das warf mich ehrlich gesagt etwas aus der Bahn. Ich begann mich mit dem Handwerk auseinanderzusetzen. Und plötzlich hatte ich auch eine richtige Geschichte zu erzählen.
Aber dazu mehr im zweiten Teil.

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Kampf mit den Dämonen

Bin heute früh wieder mit Angst aufgewacht.
Schlimmer als all die Tage davor. Wollte nicht aufstehen. Wollte mich verkriechen.
Dann fing wieder das Denken an. Wieder dieses, was bilde ich mir ein, jetzt Autor werden zu wollen.
Ich lese oft Thriller, von anderen Autoren, auch ganz neue, die noch ihren Weg finden müssen. Aber da beschleicht mich das Gefühl, die sind alle besser.
Dann höre ich mir wieder im Auto auf dem Weg zu meinem Brot Job einzelne Teile von anderen Autoren an. Bin dann wieder geflasht und denke, da kommst du nie hin.
Und dann ganz plötzlich gehen meine Gedanken zu meinem eigenen Buch.
Sätze bilden sich.
Tolle Sätze, tolle Dialoge, tolle Beschreibungen.
Figuren entwickeln sich.
Dann wieder die Ernüchterung.
Ich schaffe es nie, dass so aufzuschreiben, wie ich es im Kopf hatte. Nicht mal wenn ich sofort meine Diktierfunktion einschalte. Dann ist da die Hemmung, in dem Moment, wo ich anfange, das laut auszusprechen.
Meine Stimme.
Für mich so fremd.
Wenn ich sage, was ich denke, fange ich an mich zu verhaspeln, als wenn ich gerade eine Rede vor vielen Menschen halten soll. Hört sich dann auch überhaupt nicht mehr so toll an, wie es gerade noch in meinem Kopf war.
Pause. Ganz kurz.
Kein Gedanke. Ganz kurz.
Dann geht meine Geschichte im Kopf weiter, als wenn nichts geschehen ist. Hört sich wieder richtig gut an. Ja, man ich habe es drauf.
Dann parke ich ein. Beim Aussteigen formen sich erst einzelne Worte.
Dann steht der Satz da. Strahlt mich an.
Ich werde Bestseller Autor.
Einfach so wie eine Übersprungshandlung.
Wir reden hier gerade nicht von mehreren Stunden in dem sich diese Gedanken ablösen, wir reden von einer Stunde. Von einer Autofahrt.
Dann schlägt etwas in mir ein.
Der Alltag. Und wenn der Alltag könnte, würde er sagen:
“Alter bekomm dich mal wieder ein. Du fantasierst.“

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Roy Jacoby - Autor - Podcaster - Emotions Maker